Auf den Spuren des Bergbaus

Digitale Schnitzeljagd der Jugend- und Stadtteilzentren

Herringen/Bockum-Hövel – Wie groß ist die Entfernung zwischen den Haldenzeichen Radbod und Schacht Franz? Das war eine der Fragen, die die rund 30 Teilnehmer der digitalen Schnitzeljagd „Findet das Schwarze Gold“ der Jugend- und Stadtteilzentren Herringen und Bockum-Hövel beim herbstlichen Ferienspaß jetzt beantworten mussten.

Zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Scooter erkundeten die Teilnehmer bei schönstem Herbstwetter den Lippepark. Start war auf dem Radbod-Gelände, Endstation das „Haus der Jugend“. Ziel des gemeinsamen Projekts war es, den Kindern und Jugendlichen „ein Stück Zechenkultur zu vermitteln“ – also das, was die beiden Stadtbezirke groß gemacht hat.

Zu den einzelnen Stationen, darunter der „Ort der Bergbaugeschichte“, die „Tore der Weltreligionen“ sowie die Brücken über Kanal und Lippe, wurden die Teilnehmer mithilfe einer App geführt. Dort mussten sie dann nicht nur Fragen beantworten, sondern sich auch beim Dosenwerfen oder Torschießen beweisen.

Wie Anika Hartung, Leiterin des Jugend- und Stadtteilzentrums „Haus der Jugend“, und Christine Althoff, Präventionskoordinatorin des Friedrich-Wilhelm-Stifts im Just Bockum-Hövel, betonten, soll es nicht die letzte Aktion der beiden Einrichtungen gewesen sein. Für die Ferien sind noch zwei Kino Abende und ein Turniertag vorgesehen. Außerdem wolle man künftig einmal im Quartal ein großes Turnier durchführen. „Der Sieger bekommt dann einen Wanderpokal.“, so Hartung.

Unterstützt wurde die Digitale Schnitzeljagd vom Lions Club Hamm-Bad Hamm, dessen Präsidentin Elma Krotki ebenfalls anwesend war. Denn zu gewinnen gab es an diesem Nachmittag auch etwas: Jeder Teilnehmer bekam eine Tüte mit Süßigkeiten, kleinen Geschenken und einem Stück Kohle. Und auch das abschließende Grillen wurde vom Lions Club finanziert. Das Sieger-Team konnte sich zudem über Kino-Gutscheine freuen, gesponsert vom „Haus der Jugend“.

Übrigens: Wie die Mitarbeiter der beiden Einrichtungen im Vorfeld recherchiert haben, beträgt die Entfernung zwischen den beiden Haldenzeichen in Bockum-Hövel und Herringen rund 1,2 Kilometer Luftlinie.

15.10.2020 – Artikel Westfälischer Anzeiger
Foto: Skudlarek

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2020-11-12T09:12:54+00:00