Besonders hygienisch, besonders teuer

Franziskusküche brauchte neue Spülmaschine – und fand große Unterstützung

Hamm – Zeitgleich zum 25-jährigen Bestehen der Franziskusküche in diesem Jahr wies die Spülmaschine einen irreparablen Defekt auf. Da derzeit täglich 40 Gäste ein Mittagessen erhalten, die sich sonst keine warme Mahlzeit leisten könnten, mussten mehrere Ehrenamtliche zusätzlich zum Abspülen eingesetzt werden.

„Aufgrund des knappen Platzangebots im Küchenbereich ist diese Situation nicht dauerhaft für uns tragbar“, erklärte Susanne Föller vom Caritasverband, die das Angebot organisiert. Mithilfe der Firma „EP:Raschka“ war ein zügiger Ersatz der alten Maschine möglich. Allerdings kommt aufgrund der besonderen Gegebenheiten in der Franziskusküche, in der auch Obdachlose und Drogenabhängige essen, keine einfache Haushaltsspülmaschine zum Einsatz. Es musste eine Industriespülmaschine sein, die besonders hygienisch spült. Diese ist sehr kostspielig „und hat unseren Finanzierungsplan für dieses Jahr mächtig ins Schwanken gebracht“, sagte Föller.

Doch es gab eine Lösung: Neben der Johannisloge „Zum hellen Licht“, dem Lions Club Hamm-Bad Hamm sowie der Volksbang beteiligen sich auch der Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten und die Caritaskonferenz St. Pankratius an den Anschaffungskosten.

Die Caritas bittet zur Finanzierung der Essensausgabe weiterhin um Spenden auf das Spendenkonto „Zeichen der Solidarität“,
IBAN DE70 4105 0095 0000 0555 58, BIC WELADED1HAM, Verwendungszweck: „Franziskusküche“.

05.06.2019 – Artikel Westfälischer Anzeiger
Foto: Rother

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2019-06-11T09:53:12+00:00